Pressemitteilung zum PAV

Am Freitag, 28. Februar 2014, wurde in Hannover im Parteiausschlussverfahren gegen Ulf Dunkel mündlich verhandelt. Dunkel war mit Äußerungen in der Beschneidungsdebatte 2012 in die Schlagzeilen geraten. Der Landesvorstand und Dunkel schlossen einen Vergleich. Dunkel erkannte hierin an, antisemitische Stereotype bedient zu haben. Er distanzierte sich entschieden hiervon sowie von Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit insgesamt. Da er mit seinen Äußerungen der Partei geschadet habe, wurde er vom Landesschiedsgericht verwarnt. Der Parteiausschluss ist damit vom Tisch.

„Ich freue mich, dass es meinem Anwalt Georg Schepper aus Bielefeld gelungen ist, die Wogen zu glätten und den Parteiausschluss abzuwenden. Mir persönlich war am wichtigsten, dass klargestellt ist, dass ich weder Antisemit noch fremdenfeindlich bin“, so Dunkel nach der Verhandlung. Auch dankte er seinem Kreisverband Cloppenburg, der durch seine Loyalität zu Dunkel wesentlich dazu beigetragen habe, dass das Verfahren so friedlich ausging. Der Landesvorsitzende Jan Haude und Ulf Dunkel reichten sich nach der Verhandlung die Hand.

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